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Nach sorgfältiger Abwägung mussten wir unser Tourenskiwochenende im Pusterwald aus Sicherheitsgründen absagen. Die Bedingungen oberhalb der Baumgrenze waren nicht gut. Deshalb entschieden wir uns kurzfristig für Ersatztouren  in unseren heimischen Bergen – mit so viel Neuschnee in kurzer Zeit hatten wir allerdings nicht gerechnet.

Tag 1 – Plan M:  Hinteralm – Kosteralm Ralley – 10 Teilnehmer inkl. Guide Martin & Goasl
Kurze Wege, ein zügiger Aufstieg und trotzdem eine durchaus fordernde Tour. Es kommt nicht oft vor, dass man von der Talstation bis zum Gipfel durchgehend mit Skiern unterwegs sein kann – umso mehr freuten wir uns darüber. Der frische Schnee machte sowohl den Aufstieg als auch die Abfahrt zu einem echten Genuss. 10 Personen starteten bei der Talstation am Muckenkogel. Von dort ging es über die Liftstraße Richtung Glazwiesensattel, weiter über die Sutte und vorbei an der Lilienfelder Hütte. Über die Klosteralm führte unser Weg weiter Richtung Hinteralm. Die Bergstation am Muckenkogel ließen wir rechts liegen und folgten der Hinteralmstraße. Zum Schluss zweigten wir links auf den Wanderweg ab, der direkt zum Gipfelkreuz führte. Die Einkehr auf der Hinteralm war mehr als verdient – eine gute Suppe sowie Bier und Wein stärkten uns für die Abfahrt. Diese führte über die Hauswiese Richtung Forststraße Klosteralm. So gute Bedingungen hatten wir schon lange nicht mehr. Mit viel Schwung ging es weiter Richtung Klosteralm. Ein großes Kompliment an den Wirt: hervorragend gekocht und bestens versorgt!
Am Abend fuhren wir mit der Stirnlampe über die Klosteralm und die Liftstraße Glazwiese sicher zurück zur Talstation.
Tourdaten 895 Höhenmeter, 13.4km, 3,5h Gehzeit, Einkehr 3,5h
Bei guten Schneeverhältnissen ist diese Tour immer wieder ein Genuss – diesmal der perfekte Ersatz für unser geplantes Wochenende.

Tag 2 – Plan E/F: Frühstück am Eibl – Tourenklassiker – 10 Teilnehmer inkl. Guide Martin und a Vielzahl an NachgeherInnen …
Kurzer Anstieg, gutes Essen, lohnende Abfahrt. Aufgrund der schlechten Wettervorhersage sind wir deutlich früher gestartet, um das Beste aus dem Schnee herauszuholen. So schnell wie er kam, war er auch wieder weg. Dennoch bleibt ein Besuch am Eibel immer ein kulinarisches Erlebnis – da schmeckt es einfach! Gute Stimmung und ein gelungener Ausklang für den Samstag rundeten die Tour perfekt ab.

Danke an Martin & Goasl für Plan M und Plan E/F, hat Spaß gemacht, den Pulver in der Heimat zu nutzen.