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Bei idealen Verhältnissen, dank nächtlichem Regen war es nicht zu heiß und zum Glück nicht mehr regnernisch, konnten 12 motivierte MTB die Sonnenbrandtour  über die 7 Hütten Alm bis zur Kitzhütte ohne Sonnenbrand absolvieren. Nach einer gemütlichen Einkehr mit einer guten Jause auf der Kitzhütte ging es wieder zurück nach Hollenstein zu den Königsbergliften.

 

 

Der Abschluss war ein sturzfreies Downhill Training bei den Königsbergliften, der 4:00 Uhr Kaffee für Andi ging sich auch noch aus und Conny tauschte mal den Drahtesel auf ein anderes Gefährt …

 

Danke an die nette Gruppe – Andi, Holi, Bibi, Conny, Heli, Martina, Burki, Soni, Martin, Claudia,

Martin & Heidi

Am Samstag fand in Kleinzell/OÖ die ASVÖ Granit Junior Challenge statt wo Conny Holland in der Kategorie U17 an den Start ging. Sie konnte sich im Rennverlauf gut hinter Tamara Wiedmann positionieren und auch den Rückstand zu ihr in Grenzen halten sodass schlussendlich Platz 2 herauskam – und wertvolle Punkte im Austria Youngster Cup!

Geographisch etwas weiter südlich war am Samstag Michi Holland bei einen C2 Rennen in  XC Kočevje (SLO) im Einsatz. Nach der Streckenbesichtigung war ein breites Grinsen in seinem Gesicht zu sehen, die Veranstalter hatten eine tolle, flowige Strecke mit Steilkurven, Sprüngen, Rockgarden ins Gelände gebaut, genau nach seinem Geschmack! 6 Runden a 3,9Km/110Hm mussten die Junioren absolvieren, Michi gelang ein guter Start und positionierte sich an die 6. Stelle die er auch bis zur 5. Runde hielt. Danach zog er nochmal das Tempo an und machte so noch einen Platz gut und beendete das Rennen, mit überschaubaren Rückstand auf den Sieger, als bester Österreicher auf Platz 5 – und sicherte sich wieder 12 UCI Punkte! Anschließend schnell nach Hause den am Sonntag stand schon der nächste Bewerb am Programm.

    

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Sonntag, 04. Juni

Michi ging erstmals, voll motiviert versteht sich, beim St. St. Pöltner Radmarathon auf der Classic Strecke (80Km/1100Hm) an den Start wo er sich natürlich auch eine Top Platzierung vorgenommen hat. Nach dem Startschuss fuhr das Feld bei starken Gegenwind noch ziemlich geschlossen bis Rabenstein wo sie in den Königsbach abbogen und die erste Bergwertung, Wetterlucke und Luft, auf sie wartete. Michi steckte das XC-Rennen vom Vortag gut weg und drückte bei der Auffahrt zur Luft (bei Km 35!) kräftig auf´s Pedal und fuhr sich bis Kirchberg einen Vorsprung von 30″ auf seine Verfolger raus den er auch beim 2. Berg auf das Plambacheck eher noch vergrößerte. Nach flotter Abfahrt warteten also noch ca. 15km bis zum Ziel im Landhaus auf ihn die er alleine zu bewältigen hatte, nur geholfen vom Wind der freundlicherweise meistens von hinten blies. Auf den letzten Km kam die Verfolger-Truppe wieder näher, Michi gab aber das Heft nicht mehr aus Hand und holte sich, mit einer Zeit von 2:10:45, den Sieg auf der Classic Strecke nach einer 45km langen Solofahrt!

    

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NÖN >>>

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Gratulation!

Am 31.05 .2017 startete die MTB 4  KIDS Saison 2017 .

Die 15  MTB Kids fuhren in 2 Gruppen aufgeteilt in Richtung Ochsenburg Reith / Hinterholz/ Hummelberg .
Da uns dann der Regen doch erwischte, mussten wir uns kurz unterstellen. Fast trocken nahmen wir dann den Rückweg zum Hugo in Angriff. Da natürlich dann keine Lacke ausgelassen wurde, machte das Zurückfahren noch mehr Spaß. Wir freuen uns auch sehr ,das wir wir wieder neue MTB Kids begrüßen durften.
Da für einige Kinder die Radfahrprüfung bevorsteht , war die Ausfahrt noch einmal eine gute Gelegenheit mit dem Rad zu üben.

Wir freuen uns schon auf die nächsten Ausfahrten mit Euch

Die nächsten Termine:

Mittwoch 21.06.2017  TechnikParcours am Parkplatz   17.00 Uhr

Mittwoch  28.06.2017  Ausfahrt                                         17.00 Uhr

Weitere Termine werden bekannt gegeben.

Bis bald Euer MTB 4 Kids Team

 

Freitag:  25.8.2017 um 07.30 Uhr beim Hugo (Fahrgemeinschaften im Vorfeld bilden)

Abfahrt: 07.45 Uhr nach Abersee am Wolfgangsee zum Aberseehof. (Anfahrt mit Radtrikot)

Anschließend  Mountainbiketour „Schafbergrunde“ über Schwarzensee und Eisenaualm (Einkehr) ca. 42 km, 670 hm

Samstag: Mountainbiketour – „Große Zwölferhornrunde“  Einkehr: Sausteigalm, Zwölferhorn od. Illingeralm, ca. 43 km, 1550 hm

Sonntag: Nach dem Frühstück, Fahrt mit dem PKW zu den Langbathseen in Ebensee und je nach Lust, Laune und Kraft eine

Mountainbiketour am Fuße des Höllengebirge. Anschließend ca. um 15.00 Uhr  Heimreise – Ankunft beim Hugo ca. 17.30 Uhr.

Gefahren wird in zwei Gruppen, Gruppeneinteilung vor Ort.

Bezüglich der Zimmerreservierung benötigen wir eine verbindliche Anmeldung bis 15.6.2017 und eine Anzahlung von € 70,-.

Preis: Doppelzimmer mit Frühstück, pro Person, pro Nacht : € 62,-

Zwölferhorn mit Blick zum Wolfgangsee                      Illingeralm                                                         Langbathsee

Auf ein schönes Wochenende freuen sich

Martin und Heidi

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mein Tag X, der 21.Mai. Seit November bereite ich mich auf diesen Tag vor. Ich könnte einen ganzen Bericht über diese Zeit mit allen seinen Hochs und Tiefs, Euphorie und Ängste, Freude und Zweifel schreiben. Gernot durfte all dies mittragen:“ In guten wie in schlechten Zeiten“

 

Der 21.Mai begann früh um 3.30 und mit viel, viel Regen. Meine Befürchtungen: Regen, Wind und nasse Fahrbahn sind alle eingetreten. „Schlimmer kann es nimmer werden!“

Im strömenden Regen, im Gatsch- ich im Neopren, Gernot im Regengewand und meine Mama unter dem Schirm- warteten wir am Viehofnersee auf den Start. Die Profis starteten um 7.00, und ich stellte mich brav  in der Schlange an und war Schwups im Wasser. Ich kraulte los, wie im Hallenbad gelernt, und nach ein paar Meter bekam ich Angst: die Kälte, die vielen Athleten um mich, der Druck- ich konnte nicht mehr durchatmen. Ich hatte die Wahl: aufgeben oder es erneut zu versuchen. Ich stellte meinen Atemrhythmus um, versuchte  die vielen Schwimmer um mich auszublenden, und schwamm von Boje zu Boje. Ab da begann ich den Triathlon zu genießen. Beim Briefing wurde uns gesagt: „Enjoy“ und genau das wollte ich!

Dann raus aus dem Wasser in die Wechselzone- alles, das ich mithatte anziehen- zum Rad und  „Schock, meine Brille ist weg- ohne Brille sehe ich nix (Kontaktlinsenträgerin)- Rad wegstellen- zurück in die Wechselzone und „Juhu, die Brille liegt unter der Bank“- rauf aufs Rad und die 90 km Radstrecke kann beginnen.

Beim Radfahren war ich höchst konzentriert bei diesen Verhältnissen: auf der S33 hätte ich einen Scheibenwischer gebraucht, der Wind war böig und die Kurven, vor allem bergab waren zum Fürchten. Ich habe viele Stürze und Gestürzte gesehen, und ich wollte vor allem heil ins Ziel kommen. Ich hatte mich schon richtig auf den Gansbacher gefreut- endlich dem Wind entkommen und Gernot wartet oben auf mich!  Ab dann war der Regen vorbei, und es ging Richtung St.Pölten.

Wieder in die Wechselzone- ausziehen- trockenes Gewand anziehen, in die Laufschuhe und los- nein doch nicht, ich hatte noch die Knielinge vom Radfahren an und die gehen auch mit größter Gewalt nicht über die Laufschuhe. Also wieder Laufschuhe ausziehen, Knielinge runter, Laufschuhe an und auf die Laufstrecke. Beim Durchsehen meiner Wechselzonenzeiten hab ich eins gesehen: da ist noch Potential drinnen. 16 min Wechselzone ohne Schminken sind zu lang.

Beim Loslaufen war ich echt schnell, aber nicht lange. Dann habe ich meinen Laufrhythmus gefunden und alle paar Kilometer wartete Unterstützung auf mich: meine Freundinnen, Andrea Haider und Andrea Kunstmann, Eva Habertheuer und Vroni Kriwetz, Andrea Sommerauer, Arbeitskolleginnen, meine Familie und viele NaturfreundInnen an der Labstelle in der Klostergasse: Hans Peter und Sofie Steyrer, Ernstl und Franz Andrae, Robin Gerl, Mario Stachelberger, Michael und Sylvia Metzger. Alle haben mich angefeuert, motiviert, fotografiert, gelobt- das tat gut, denn die Beine wurden immer schwerer und schwerer. Die letzten Kilometer waren echt zach. Und dann das Ziel- Mit erhobenen Händen, lachend – ich habe es geschafft! Meine Familie, Tom, welcher mich beim Training unterstützt hat, und Andrea Sommerauer empfingen mich und jubelten mit mir.

Ich war und bin so glücklich- all die Mühen und Plagen, das grausliche Wetter, die Entbehrungen, der Stress sind vergessen- es übernehmen die Glückshormone die Macht und ich grinse und grinse und kann nicht mehr aufhören.

Ich bedanke mich für alle Glückwünsche per WhatsApp, SMS und Danke fürs mitfiebern, an mich denken und für mich da sein. Ich bin überwältigt von dieser Anteilnahme! Sportliche Erfolge sind super aber sie zu teilen sind das Beste!

Tanja Ruthner